Spaichinger Marcel Aulila als Europakandidat nominiert

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Partei | 8. September 2013

Landtags-Fraktionsvorsitzender Dr. Rülke stimmt kämpferisch auf Wahlkampf ein

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Wirtschaftsminister a.D. Ernst Pfister, Mdl Leo Grimm, Marcel Aulila, Landtags-FDP-Fraktionschef Dr. Hans-Ulrich Rülke,  Staatssekretär Ernst Burgbacher MdB (von links) auf der Veranstaltung im „Kreuz“-Saal in Spaichingen.

SPAICHINGEN – Mit Angriffen gegen die grün-rote Landesregierung und Warnung vor ähnlichen Tendenzen bei einer rot-grünen Bundesregierung hat der FDP-Fraktionschef des Landtags in Stuttgart, Dr. Hans-Ulrich Rülke, die Tuttlinger Kreis-FDP auf den Wahlkampf eingestimmt. Die im Vorfeld der eigentlichen Hauptversammlung stattfindenden öffentliche Kundgebung im Spaichinger „Kreu“-Saal mit rund 50 Anwesenden nutzte Rülke aber nicht nur um gegen die politische Konkurrenz zu schießen. Er fordert die Liberalen um Spitzenkandidatin Frau Dr. Wolber auf mehr Selbstbewusstsein zu zeigen und am 22. September nicht nur um die Zweitstimme der Wähler zu buhlen, sondern auch um die Erststimme – schließlich möchte man auch hier ein gutes Ergebnis einfahren. Die Versammlung nominierte den Spaichinger Marcel Aulila als Kandidaten für die Europawahl im kommenden Jahr.

Eröffnet wurde die öffentliche Kundgebung FDP-Bundestagskandidatin des Wahlkreis Tuttlingen-Rottweil, Dr. Mechthild Wolber, die ihre Rede ganz nach ihren Schlagworten auf dem Wahlplakat aufbaute:  „Frau, Technik, Liberal“.

Nachdem der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm und der Spaichinger Bürgermeister Hans-Georg Schuhmacher mit Grußworten auf die anstehende Entscheidung zum Bundestag  eingegangen waren, schritt die Hauptversammlung, geleitet von Hans-Peter Bensch, zu ihrem wohl wichtigsten Tagesordnungspunkt an diesem Abend: die Nominierung ihres Europakandidaten.

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Marcel Aulila.

Vom Ortsverband Spaichingen war hierfür im Vorfeld der Spaichinger Marcel Aulila vorschlagen worden, der sich trotz seiner 22 Jahre mit einer fulminanten Rede Gehör verschaffte. „Europa ist längst Alltag“, verkündete Aulila mit dem Versprechen, sich in Zukunft für eine Gemeinschaft einsetzten zu wollen, die einen „gemeinsamen Lebensstil pflege“ und im alltäglichen Leben zusammenwächst. Leidenschaftlich zählte er die vielen Vorteile Europas auf „denn Europa“, so Aulila „bedeutet vor allem Freiheit“.

Unter den Augen von Staatssekretär MdB Ernst Burgbacher und  des ehemaligen Wirtschaftsministers Ernst Pfister wurde Aulila mit 35 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung als Europakandidat von der Kreis-FDP gewählt. Für ihn gilt es nun, auf der Landesvertreterversammlung im November einen guten Listenplatz zu ergattern.