Schwerlastverkehr und Handwerkerkarte

HewParkendeLKW

Der FDP-Vorstand sieht die Verwaltung und die betroffenen Firmen in der Pflicht, bezüglich des Problems Schwerlastverkehr nachhaltige Lösungen anzubieten. So ist die jetzt veröffentlichte Lösung mit der Einrichtung einer Wartespur für LKW`s bei der Fa. HEWI zwar gut gemeint, aber im Sinne der Anwohner nicht zu Ende gedacht. Erforderlich ist daher die Ausweisung von Warteflächen im Bereich Eschenwasen. Schwerlastverkehr, so FDP-Vorsitzender Oliver Hirt, gehört nicht in Wohngebiete, sondern in die Industrie- und Gewerbegebiete. Ferner wird keine Lösung angeboten hinsichtlich der Hygiene-Probleme in den Wartebereichen für LKW`s in Spaichingen. Dies ist aus Sicht der FDP in erster Linie Sache der Firmen, die den LKW-Schwerlastverkehr empfangen. Wer ohne eine Lösung für die Notdurft-Verrichtung im Hinteren Grund eine Wartespur für LKW`s befürwortet, läuft Gefahr, den Anwohnern einen Bärendienst zu erweisen.  Als Negativ-Beispiel wird hier auf den hinteren Teil der Mühlgasse verwiesen.

Der FDP Ortsverband hat sich anlässlich dieser Problematik  erneut mit der Frage der kommunalen Parkplatz-Bewirtschaftung auseinandergesetzt. Die Fraktion ist nach wie vor der Auffassung, dass einer in anderen Kommunen gängigen Praxis gefolgt werden sollte, wonach einheimische Handwerksbetriebe Anspruch auf eine sogenannte Handwerker-Karte haben. Diese Karte soll es ihnen ermöglichen, bei Arbeiten im Stadtgebiet im Rahmen einer dauerhaften Ausnahme-Genehmigung mehrere Stunden am Stück städtische Parkflächen in Anspruch zu nehmen, ohne eine Sanktion wegen Parkzeitüberschreitung fürchten zu müssen. Die Stadtverwaltung wurde insoweit daran erinnert, dass die FDP-Fraktion bereits vor mehreren Monaten einen entsprechenden Antrag gestellt hat.