Schwerlastverkehr Hinterer Grund

0 Kommentare

Fraktion, Verkehr | 19. Februar 2014

HewiLKW

Die FDP-Fraktion teilt die Sorgen der Anlieger im Bereich Hinterer Grund , hat aber Bedenken bezüglich der angedachten LKW-Entlastungsmaßnahmen im Bereich der Fa. HEWI. Bezüglich der Einfahrt Hinterer Grund sieht die FDP-Fraktion die Gefahr, dass die geplante LKW-Haltespur nicht ausreicht, so dass die LKW`s früher oder später auch die angrenzenden Wohnstraßen, wenn nicht zum Parken, so doch zum Wenden benutzen werden.  Durch diese Maßnahme besteht die Gefahr, dass der Schwerlastverkehr noch stärker in das Wohngebiet hineingeführt wird. Wie soll bspw. Verhindert werden, dass ein LKW-Fahrer den Amselweg zum Wenden benutzt, wenn die Wartespur voll ist? Wie stellt sich die Situation im Winter dar? Die jetzt angedachte Lösung ist Stückwerk und bringt daher aus Sicht der FDP-Fraktion den Anwohnern mehr Nachteile als Vorteile. Sinnvoller wäre es daher, auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Bereich Eschenwasen den dort bereits vorhandenen Warteraum auszubauen und eventuell zu erweitern, so dass, wie bei anderen Firmen üblich und zumutbar, die wartenden LKW`s über Piepser abgerufen werden können. Im Übrigen muss dafür Sorge getragen werden, dass eine Vermüllung der Wartezonen unterbleibt. Es ist aus Sicht der FDP die Aufgabe der angelieferten Firmen, dafür zu sorgen, dass zum Teil tagelang wartende LKW-Fahrer die Möglichkeit haben, ihre Notdurft zu verrichten und Abfälle zu beseitigen. Es kann nicht sein, dass jeder Hundebesitzer bei einem nicht beseitigten „Häufchen“ mit einem Bußgeld rechnen muss, während LKW-Fahrer mangels Alternative die entsprechenden Grünstreifen zur Verrichtung der Notdurft benutzen. Als Negativ-Beispiel wird hier auf den hinteren Teil der Mühlgasse verwiesen.