Maschinenfabrik Spaichingen an Aldingen verloren, wer ist der Nächste?

maschinenfabrikneubauBild: Hier hätte der Neubau der MS entstehen sollen, den nun CDU, Rot-Grün und Harald Niemann verhindert haben.

Alle Mühen der FDP-Fraktion, zusammen mit der Verwaltung die Maschinenfabrik in Spaichingen zu halten, scheiterten an der starren Haltung einer Mehrheit aus CDU, Rot-Grün und Harald Niemann.

Wenn man Nachbar-Städte wie Tuttlingen betrachtet, so Fraktionsvorsitzender Leo Grimm, dann fragt man sich schon, ob Spaichingen alles getan hat, um ortsansässige große Betriebe zu halten. In Tuttlingen, so Grimm, hat die Stadt über ihre Stadtwerke dafür gesorgt, dass die Nahwärme der Aesculap AG abgenommen und ein komplettes Wohngebiet geheizt wird. Eine Bundesstraße wurde extra verlegt, und dies, obwohl die Aesculap AG auch den Hauptteil ihrer Gewerbesteuer nicht in Tuttlingen zahlt. Die Maschinenfabrik hat noch einmal deutlich gemacht, dass sie bereits für das Jahr 2017 Gewerbesteuer in Spaichingen bezahlen wird. Bei Zugrundelegung des letztjährigen Gewinnergebnisses hätte dies einen Betrag von rd. € 750.000,00 bedeutet. Für die Übernahme des bisherigen Areales zum Aufbau eines Gründerzentrums hat die Maschinenfabrik der Stadt sogar noch eine Ratenzahlung angeboten, leider vergebens.

Über diese Beträge kann sich nun die Aldinger Bürgerschaft freuen, die aufgrund der Mehrheitsentscheidung des Spaichinger Gemeinderates einen hoch-innovativen großen Betrieb gewonnen hat.

Bei dieser Grundhaltung der Mehrheit des Spaichinger Gemeinderates stellt sich aus Sicht der FDP-Fraktion die Frage, welcher Betrieb wohl der nächste sein wird, der abwandert.