Friedhof und Hundesteuer

0 Kommentare

Pressemitteilungen | 7. November 2014

Eine Verhinderungs-Mehrheit aus CDU, Pro Spaichingen und Grüne hat die Vergabe der Arbeiten zur Erstellung der bereits beschlossenen Grabkammern abgelehnt und damit die dringend nötige Friedhofserweiterung vereitelt. Wer sich also in Spaichingen mit dem Gedanken trägt, in absehbarer Zeit zu sterben und nicht eingeäschert werden will, der sollte noch abwarten, denn aufgrund der jetzigen Ratsentscheidung könnte es zu Engpässen auf dem städtischen Friedhof kommen. Die Ratsmehrheit spreche sich, so Fraktionsvorsitzender Grimm, damit für einen Sterbe-Stopp in Spaichingen aus. Es komme noch soweit, dass man jetzt auch zum Sterben auf Umlandgemeinden ausweichen müsse. Dieselbe Mehrheit hat auch gegen die Stimmen der FDP und Freien Wähler bedenkenlos dem Verwaltungsvorschlag bezüglich einer Erhöhung der Hundesteuer zugestimmt. Das einzige Argument für die Erhöhung war der Umstand, dass diese Steuer seit einigen Jahren unverändert geblieben ist. Dass es aber in der Stadt viele, auch ältere Menschen gibt, die eine solche Erhöhung durchaus am Geldbeutel spüren, sich vielleicht dann ihren Hund nicht mehr leisten können und dann ans Tierheim abgeben müssen, interessierte offenbar nicht.