FDP gratuliert Aldingen zum Gewinn der Maschinenfabrik

FDP_MS_Spaichingen_03_09_2013

(Bild: Die FDP um Leo Grimm, MdL und Ernst Pfister Wirtschaftsminister a.D.  mit dem Geschäftsführer der MS Armin Distel bei einer Betriebsbesichtigung im Jahr 2013)

Der Ortsverband der Spaichinger FDP nimmt fassungslos die Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates gegen die Maschinenfabrik zur Kenntnis. Diese Entscheidung, so Vorsitzender Oliver Hirt, reiht sich ein in eine Kette von Fehlentscheidungen der vergangenen Jahrzehnte und steht auf einer Stufe mit der damaligen Ablehnung der Umgehungsstraße.

Die Forderung der CDU-Fraktion, über den Verbleib der Maschinenfabrik einen Bürgerentscheid einholen zu wollen, stellt angesichts des Zeitdruckes der Maschinenfabrik ein reines Lippenbekenntnis dar.

Der Sitzungsverlauf dieser historischen Gemeinderatssitzung war beachtlich: Gemeinderäte, die nicht mehr kandidieren, votierten gegen den Verbleib der Maschinenfabrik in dem sicheren Wissen, dass sie jedenfalls die Folgen dieser Entscheidung nicht mehr verantworten müssen. Gemeinderäte, die an vielen Ratssitzungen gefehlt haben, klagten jetzt über fehlende Informationen. Es wurde sogar Vertretern der Maschinenfabrik unterstellt, den Gemeinderat täuschen zu wollen.

Aus Sicht der FDP, so Hirt, hat nun die Erbengeneration der CDU, unter deren Führung vor 50 Jahren die Maschinenfabrik überhaupt erst nach Spaichingen geholt wurde, dieses Erbe fahrlässig verspielt.