Archive for Mai, 2014

Maschinenfabrik Spaichingen an Aldingen verloren, wer ist der Nächste?

maschinenfabrikneubauBild: Hier hätte der Neubau der MS entstehen sollen, den nun CDU, Rot-Grün und Harald Niemann verhindert haben.

Alle Mühen der FDP-Fraktion, zusammen mit der Verwaltung die Maschinenfabrik in Spaichingen zu halten, scheiterten an der starren Haltung einer Mehrheit aus CDU, Rot-Grün und Harald Niemann.

Wenn man Nachbar-Städte wie Tuttlingen betrachtet, so Fraktionsvorsitzender Leo Grimm, dann fragt man sich schon, ob Spaichingen alles getan hat, um ortsansässige große Betriebe zu halten. In Tuttlingen, so Grimm, hat die Stadt über ihre Stadtwerke dafür gesorgt, dass die Nahwärme der Aesculap AG abgenommen und ein komplettes Wohngebiet geheizt wird. Eine Bundesstraße wurde extra verlegt, und dies, obwohl die Aesculap AG auch den Hauptteil ihrer Gewerbesteuer nicht in Tuttlingen zahlt. Die Maschinenfabrik hat noch einmal deutlich gemacht, dass sie bereits für das Jahr 2017 Gewerbesteuer in Spaichingen bezahlen wird. Bei Zugrundelegung des letztjährigen Gewinnergebnisses hätte dies einen Betrag von rd. € 750.000,00 bedeutet. Für die Übernahme des bisherigen Areales zum Aufbau eines Gründerzentrums hat die Maschinenfabrik der Stadt sogar noch eine Ratenzahlung angeboten, leider vergebens.

Über diese Beträge kann sich nun die Aldinger Bürgerschaft freuen, die aufgrund der Mehrheitsentscheidung des Spaichinger Gemeinderates einen hoch-innovativen großen Betrieb gewonnen hat.

Bei dieser Grundhaltung der Mehrheit des Spaichinger Gemeinderates stellt sich aus Sicht der FDP-Fraktion die Frage, welcher Betrieb wohl der nächste sein wird, der abwandert.

FDP gratuliert Aldingen zum Gewinn der Maschinenfabrik

FDP_MS_Spaichingen_03_09_2013

(Bild: Die FDP um Leo Grimm, MdL und Ernst Pfister Wirtschaftsminister a.D.  mit dem Geschäftsführer der MS Armin Distel bei einer Betriebsbesichtigung im Jahr 2013)

Der Ortsverband der Spaichinger FDP nimmt fassungslos die Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates gegen die Maschinenfabrik zur Kenntnis. Diese Entscheidung, so Vorsitzender Oliver Hirt, reiht sich ein in eine Kette von Fehlentscheidungen der vergangenen Jahrzehnte und steht auf einer Stufe mit der damaligen Ablehnung der Umgehungsstraße.

Die Forderung der CDU-Fraktion, über den Verbleib der Maschinenfabrik einen Bürgerentscheid einholen zu wollen, stellt angesichts des Zeitdruckes der Maschinenfabrik ein reines Lippenbekenntnis dar.

Der Sitzungsverlauf dieser historischen Gemeinderatssitzung war beachtlich: Gemeinderäte, die nicht mehr kandidieren, votierten gegen den Verbleib der Maschinenfabrik in dem sicheren Wissen, dass sie jedenfalls die Folgen dieser Entscheidung nicht mehr verantworten müssen. Gemeinderäte, die an vielen Ratssitzungen gefehlt haben, klagten jetzt über fehlende Informationen. Es wurde sogar Vertretern der Maschinenfabrik unterstellt, den Gemeinderat täuschen zu wollen.

Aus Sicht der FDP, so Hirt, hat nun die Erbengeneration der CDU, unter deren Führung vor 50 Jahren die Maschinenfabrik überhaupt erst nach Spaichingen geholt wurde, dieses Erbe fahrlässig verspielt.

 

 

 

„Diese Wahlen sind richtungsweisend“

Bei der Mitgliederversammlung im Ochsenstüble stimmt sich die FDP auf den Wahlkampfendspurt ein.

Spaichingen. Turnusgemäß fand die Mitgliederversammlung der Spaichinger Liberalen im Spaichinger „Ochsenstüble“ statt. Vorstandswahlen standen nicht auf der Tagesordnung, da der Vorstand jeweils für 2 Jahre gewählt ist. Daher blieb reichlich Zeit, um die rund 30 Anwesenden für die letzten Wahlkampftage einzustimmen.

Im Beisein von Bürgermeister Schuhmacher, Landtagsabgeordneten Leopold Grimm und Europakandidaten Marcel Aulila eröffnete Ortsvorsitzender Oliver Hirt die Versammlung. Er resümiert die letzten fünf Jahre im Gemeinderat und stellt fest, dass man gute Arbeit geleistet habe. Leopold Grimm unterstrich dies in seinem Grußwort. Man habe vor allem bei haushaltspolitischen Diskussionen Akzente gesetzt. Dies zeigten auch die Haushalte, die noch von einer stabilen FDP und FW Mehrheit geprägt wurden. Auch auf das Tierheim sei man sehr stolz.

 Im Wahlkampf wird die FDP die Umgehungsstraße thematisieren. Diese sei, so Grimm, unbedingt notwendig , damit Spaichingen sich weiterentwickeln könne. Die Chancen stünden gut, denn das Land habe die Umgehung für Spaichingen als sehr wichtig eingestuft und somit die Grundlage für eine hohe Priorisierung im Bundesverkehrswegeplan 2015 gelegt. Ein weiteres Thema sei die Maschinenfabrik, die man auf jeden Fall in Spaichingen halten möchte. „Wir haben in den 80er Jahren die Umgehungsstraße abgelehnt und in den 90er Jahren die Firma Papst ziehen lassen, solche Fehler dürfen wir nicht nochmal machen“, sagte Leopold Grimm abschließend. Hirt unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Maschinenfabrik für Spaichingen und sprach von der wichtigsten Entscheidung der letzten 30 Jahre. Es war Erwin Teufel, so Hirt, der die Maschinenfabrik geholt hat, und es ist unsere Aufgabe, dieses Erbe zu schützen.
Hans Georg Schuhmacher schloss mit seinem Grußwort die Versammlung und wünschte den anwesenden Kandidaten viel Erfolg.

FDP unterstützt Lebenshilfe

FDP_OV_Scheckuebergabe_PM

 

 


Von links nach rechts.:  Alfred Leopold, Silvia Weber, Geschäftsführer der Lebenshilfe Walter Hornung, Marcel Aulila und Oliver Hirt 

FDP hat bei Ihrer Hockete über 500 Euro für die Lebenshilfe gesammelt.

Spaichingen. Einen Scheck über 500 Euro konnte der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Walter Hornung, am Montag vom FDP-Ortsverband Spaichingen entgegennehmen. Am vergangen Samstag hatte die FDP Spaichingen zu ihrer Hockete im Außenbereich der Felsenbeck-Filiale auf dem Marktplatz geladen. Das Wetter spielte mit und so kamen zahlreiche Gäste.  Die 500 Euro, so Silvia Weber, seien natürlich nicht nur am Samstag zusammengekommen. Einige Mitglieder hatten sich bereit erklärt, den Betrag noch weiter aufzustocken. „Die Lebenshilfe Tuttlingen leistet seit Jahren hervorragende Arbeit“, ist sich die FDP einig. Genau genommen, habe die Lebenshilfe ihren Ursprung vor rund 45 Jahren sogar Spaichingen gehabt. Daher freue man sich auch, dass die Lebenshilfe jetzt mit einem „Außenposten“ wieder nach Spaichingen komme. Dort wurde erst Ende April der Spatenstich für das neue Wohnheim der Lebenshilfe an der Ecke Hauptstraße/Dreifaltigskeitsbergstraße gesetzt.