Archive for Januar, 2014

Wer ist schuld an Stillegung des Lehrschwimmbeckens?

SchwimmbadSchillerschulewebsite

Seit einem Jahr ist dass Lehrschwimmbecken in der Schillerschule außer Betrieb. Die FDP-Fraktion fordert  die Sanierung des Bades. Mit zwei Anträgen hat die Fraktion gefordert, die Angelegenheit af die Tagesordnung zu setzen. Bisher erfolglos. Das Lehrschwimmbecken ist eine wichtige Einrichtung der Schule. Denn immer weniger Kinder erlernen das Schwimmen. Die DLRG hat jüngst alarmierende Zahlen über zunehmende Unfälle im Wasser veröffentlicht. Auch wenn jetzt hohe Zahlen von über 1 Million Euro für die Sanierung in der Öffentlichkeit herumschwirren, ist es höchste Zeit, das Problem dort zu diskutieren, wo es hingehört, im Gemeinderat. So wie die Schillerschule eine Sanierung des Beckens verlangt, lässt die FDP-Fraktion keinen Zweifel daran, dass Nichtstun in diesem Fall die schlechteste Lösung ist. Die Spaichinger haben sich etwas dabei gedacht, als sie das Lehrschwimmbecken gebaut haben. Leider haben sich die späteren Verantwortlichen wohl nichts dabei gedacht,als sie die Einrichtung haben verlottern lassen. Einmal geht es nun um die Sanierung des Lehrschwimmbeckens, denn im Wettbewerb der Schulen gehört es zur Schillerschule. Zum anderen ist aber auch die Frage zu klären, wer ist schuld an der Stillegung des Lehrschwimmbeckens? Unter wessen Verantwortung ist zugeschaut und nichts unternommen worden, bis der Zustand des Beckens es nicht mehr erlaubte, es ohne Gefahr für die Gesundheit der Kinder weiter zu benützen, weshalb es auf Anordnung des Landratsamtes geschlossen werden musste? Keine Katastrophe ist die Ursache, sondern der unverantwortliche Umgang mit dem Vermögen der Bürger.

Gefahr für den Standort Spaichingen

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Wirtschaft/Handwerk | 23. Januar 2014

maschinenfabrikneubau
Gerade haben Gemeinderat und Verwaltung das Hohelied der guten wirtschaftlichen Lage Spaichingen gesungen mit Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer und einen Haushalt mit Rekordumfang und Rekordinvestitionen verabschiedet. Da versucht ein Gemeinderat sich mit Wirtschaftskompetenz. Ein anderer fällt auf, indem er als einziger Stadtrat gegen den Haushalt 2014 stimmt. Scheint da nicht Wirtschaftspolitik direkt vom Himmel zu fallen? Wer bezahlt bloß all die sozialistischen Wohltaten, die sich gerade eine Landesregierung auf die Fahnen geschrieben hat, damit die Kommunen die Rechnung begleichen? Wer kommt für immer mehr Kindergartenplätze, Kindertagesstätten auf? Wer schafft die Infrastruktur, welche Menschen anzieht, hierher zu kommen und zu bleiben? Die Spaichinger Bürger müssen bezahlen, was die Stadt bereitstellen kann als Einrichtungen, welche dafür sorgen, dass  Spaichingen als lebenswert und liebenswert empfunden wird. Mit das Wichtigste, was Menschen anzieht, sind Arbeitsplätze. Spaichingen hat als Gewerbe- und Industriestadt einen Ruf, der stets neu erworben werden muss. Zwischen allen Kommunen herrscht ein harter Konkurrenzkampf um den Erhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Auch wenn es eine Minderheit ist, die im Spaichinger Gemeinderat wirtschaftsfeindliche Signale aussendet, sei es aus Dummheit, sei es aus ideologischer Berechnung, kann die Wirkung auf einheimische Unternehmen verheerend sein. Gemeinderäte sind gewählt worden, um die Interessen der Bürger zu vertreten. Sie sind nicht gewählt worden, den Bürgern und ihrer Stadt zu schaden. Wirtschaftsfeindliche Parolen und Meinungsäußerungen haben ein Gutes: Sie senden eine klare Botschaft an die Spaichinger Bürger. Diese wissen nun im Mai bei den Kommunalwahlen, wer ihre Interessen nicht vertritt. Wer Menschen bevormunden will und  glaubt, auch so Wirtschaft steuern zu können, ist ein Gegner der Marktwirtschaft. Werden da nicht Fakten durch Gesinnung, Wertungen und moralische Anwandlungen ersetzt? Arbeitsplätze sind nicht alles, aber ohne  Arbeitsplätze ist alles nichts. Was dies anbelangt, ist Spaichingen auch 2014 auf einem guten Weg.