Archive for April, 2013

Der Jugendtreff hat eine Zukunft

Nach Verkauf des alten Gebäudes Stadtgärtnerei als neuen Treff einrichten

 

Jugendtreff-Gebäude.


Stadtgärtnerei.

SPAICHINGEN – Der Heuberger Bote hat sehr richtig berichtet, dass es bei der Stadt Überlegungen über die Zukunft des Jugendtreffs in der Balgheimer Straße gibt. Wenn es im Titel dazu heißt: „Zukunft des Jugendtreffs ist ungewiss“, so sind in der  FDP-Gemeinderatsfraktion Überlegungen zur Zukunft des Jugendtreffs bereits von Gewissheit getragen. Nach einem Verkauf des Gebäudes in der Balgheimer Straße sieht die FDP-Fraktion für den Jugendtreff eine Zukunft im der ehemaligen Stadtgärtnerei. Dort könnte dann auch der Jugendreferent seinen Sitz bekommen.

Die im Artikel des Heuberger Boten angesprochenen Gedanken und Überlegungen des Bürgermeisters zum ehemaligen Jugendtreffgebäude in der Balgheimer Straße werden von der FDP-Fraktion begrüßt. Auch ist sie der Auffassung, dass die Balgheimer Straße eine weitere Aufwertung verdiene. Hierzu sei das ältere Gebäude im Besitz der Stadt, in dem früher der Jugendtreff residierte, gut geeignet.

Ein Verkauf würde Mittel frei machen, um in der ehemaligen Stadtgärtnerei, welche für einen Jugendtreff erheblich mehr Platz und Möglichkeiten biete, eine Einrichtung zu schaffen, welche den Wünschen der Spaichinger Jugend entgegenkomme. Die FDP-Fraktion ist sich sicher, dass durch den Verkauf des Gebäudes an der Balgheimer Straße nach Einrichtung eines Treffs in der ehemaligen Stadtgärtnerei vermutlich noch Mittel übrigbleiben. Diese, so Fraktionsvorsitzender Leo Grimm, könnten zur Sanierung des Ententeichs im Stadtpark verwendet werden. Damit hätte man sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Die FDP-Fraktion hofft, dass der Gemeinderat sehr bald die Weichen stellen werde, damit die Zukunft eines Jugendtreffs und auch der Sitz des Jugendreferents vorteilhafterweise am selben Platz nicht ungewiss bleibe.

Ja zu Tempo 30 – Nein zu teuren Hindernissen

Warum nicht Rechts-vor-Links und Tempo 30 oberhalb der Hauptstraße?

SPAICHINGEN – Der Gemeinderat hat auf Antrag der FDP-Fraktion eine Rechts-vor-Links-Regelung beschlossen für Hindenburg-, Garten- und Bismarckstraße. Die Verwaltung hat eine Tempo-30-Zone für dieses Gebiet vorgeschlagen. Dies hätte rund 42 000 Euro allein für den Einbau von Hindernissen gekostet. Ziel solle sein, dass auf diese Nebenstraßen weniger asgewichen werde als Alternative zur beampelten Hauptstraße.

Die FDP ist nicht nur gegen solche Hindernisse, welche Busse und den Winterdienst und andere größere Fahrzeuge behindern, denn es handele sich hier nicht um ein reines Wohngebiet. Die FDP hat auch etwas gegen unnötige zusätzliche Kosten.

Die FDP weist darauf hin, dass seit 2001 die Regeln für Tempo 30-Zonen geändert worden sind. Seither sind keine baulichen Veränderungen notwendig. Auch Rechts-vor-Links ist nicht mehr vorgeschrieben. Deshalb spricht sie sich weiterhin sowohl für Tempo 30, aber auch für Rechts vor Links in dem Gebiet oberhalb der Hauptstraße aus.

Die FDP bedauert deshalb, dass vor einem Jahr in der Eisenbahnstraße offenbar die aktuell geltenden Regeln nicht beachtet worden sind. Dies hat nicht nur zu unnötigen zusätzlichen Kosten geführt, sondern auch zu völlig überflüssigen Aufgeregtheiten um Tempo-30-Schilder in der Eisenbahnstraße und behindernden Veränderungen bei der Parkplatzregelung in der Bahnhofstraße.

Erfahrungen in anderen Städten zeigten aufgrund der ab 2001 geltenden Regeln,  dass keinesfalls Tempo-30-Zonen nur mit dem Einbau von Hindernissen eingerichtet werden könnten. Außerdem, ebenfalls eine Erkennnis, sei nicht grundsätzlich Rechts-vor-Links vorgeschrieben.

Deshalb sieht die FDP die Stadt mit dem Beschluss Recht-vor-Links auf einem richtigen Weg.

Die FDP traut den Spaichinger  Bürgern zu, wie an anderen Stellen in der Stadt auch, mit einer Vorfahrtsregelung Rechts vor Links klarzukommen und sich entsprechend rücksichtsvoll im Verkehr zu verhalten im Sinne von mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Auch eine Tempo-30-Zone im früheren Stil mit Verbauungen würde ebenfalls auch nur Rechts vor Links mit sich bringen, allerdings wesentlich teurer und behindernd.

In diesem Zusammenhang weist die FDP daraufhin, dass Tempo-30-Zonen nach verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen keineswegs unbedingt umweltschonender sind als beispielsweise Straßen mit Tempo 50. So komme das Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg in zwei zentralen Gutachten zu folgendem Schluss: „Auf weitgehend ebener Strecke und bisher schon gutem Verkehrsfluss (hoher Konstanzfahrtanteil) bewirkt ein Tempolimit tendenziell höhere Stickstoffoxid-Emissionen im Vergleich zu Tempo 50.“

„Wieviel kostet eine Sanierung?“

Spaichinger FDP besichtigte Lehrschwimmbecken der Schillerschule

 

SchwimmbadSchillerschulewebsite

Mitglieder der Spaichinger FDP besichtigte das stillgelegte Lehrschimmbecken der Schillerschule, Zweiter von links Rektor Norbert Hinz.

SPAICHINGEN – Die Spaichinger FDP hat bisher keinen Hehl daraus gemacht, dass ihr die Wiedereröffnung des Lehrschwimmbeckens in der Schillerschule zu einer „Herzensache“ geworden ist, wie  der FDP-Gemeinderatsfraktionsvorsitzende Leo Grimm hervorhebt. Aber, die Sache habe noch einen Haken, denn: „Wieviel kostet eine Sanierung“? Dieser Frage sei die FDP nun nachgegangen und habe das Lehrschwimmbecken besichtigt, welches seit etlichen Wochen aus hygienischen Gründen vom Landratsamt stillgelegt worden ist.

In Anwesenheit von Rektor Norbert Hinz besichtigten FDP-Mitglieder die Anlage. Verwunderung herrschte darüber, dass bereits 2006 die Sanierungsbedürftigkeit des Beckens absehbar gewesen sei, jedoch der damalige Gemeinderat keinerlei Mittel für den erhalt in Aussicht gestellt habe.

Die FDP erwarte nun seitens der Verwaltung eine Analyse der Kosten, welche auf die Stadt zukommen würden, um das Becken wieder für den Schulbetrieb nutzen zu können. Zu klären sei, ob eine Komplettsanierung und in welchen schritten zeitnah für die Schillerschule vorgenommen werden könne. Einig ist sich die FDP dabei mit Bürgermeister Schuhmacher, dass die Angelegenheit sorgfältig geprüft werden müsse.

Auf jeden Fall, so das Fazit der Besichtigung, werde das Lehrschwimmbecken für die Grundschule als wichtig erachtet und spiele deshalb auch eine Rolle bei der Standortsicherung der Schillerschule. Die FDP teile diese Auffassung der Schulleitung und werde sich deshalb weiterhin für den Erhalt durch eine Sanierung einsetzen.