Archive for Dezember, 2012

Der gerade Weg ist der beste

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Partei | 23. Dezember 2012

„Wichtiger Anstoß zur Diskussion über Hauptstraße“

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Verkehr | 12. Dezember 2012

Verwaltung erarbeitet auf Antrag der FDP einen Bebauungsplan-Entwurf

SPAICHINGEN – Der FDP-Gemeinderatsfraktionsvorsitzende Leo Grimm wertete die  Diskussionsveranstaltung des Ortsverbandes im “Kreuz” als wichtigen Anstoß zur Thematisierung der Hauptstraßenbebaung. Was letztlich dabei herauskomme, wohin  die Bevölkerung tendiere, werde sich zeigen. Eine Harmonisierung in der Haupstraßenbebauung sei wünschenswert, nicht zuletzt auch im Interesse jedes Bauherrn, damit dieser sich in etwa ausrechnen könne, was eventuell in seiner Nachbarschaft sich entwickele. Die FDP tendiert dem Antrag im Gemeinderat gemäß für einen Bebauungsplan. Ein Entwurf wird zur Zeit im Rathaus erarbeitet.

Stadtbaumeisterin Petra Schmidtmann-Deniz und der Leiter der Hochbauverwaltung, Hans-Jürgen Mehlhorn, stellten erste Überlegungen für einen Bebauungsplan Hauptstraße vor. Ihr Vorschlag ist, eine Aufteilung in vier Zonen vorzunehmen, die charakteristisch und prägend seien. Berthold Gulden favorisierte aus Sicht eines großen einheimischen Bauträgers eine Gestaltungssatzung. Die Stadträte Oliver Hirt und Leo Grimm (MdL) machten deutlich, dass der Gemeinderatsauftrag zur Erarbeitung eines Bebauungsplans Hauptstraße zukünftig die Möglichkeit schaffen könnte, auf die dominierende Bebauung entlang dieser wichtigsten Verkehrsader der Stadt, der entlang Spaichingen mal als Straßendorf sich entwickelt hat, Rücksicht zu nehmen. Dies würde bedeuten, dass Satteldächern Vorrang erhielten gegenüber Flachdächern.

Anhand von Fotos der Hauptstraße wurde auf markante Objekte hingewiesen.Regelungswut wurde im Verlauf der Diskussion nicht das Wort geredet. Sowohl von Verwaltungsseite wie auch von der Versammlung wurde von einem anzustrebenden “schlanken Bebauungsplan” gesprochen. Wichtig sei, einen gewissen Rahmen vorzugeben. Dabei wurde auf aus Sicht der Kommunapolitiker gelungene Bebauung und auf zumindest diskussionswürdige einzelne Objekte hingewiesen, welche architektonisch weniger zu der in Jahrhunderten entstandenen Stilrichtung passten.

Momentan gilt in der Hauptstraße eine vom Gemeinderat verhängte zwei Jahre dauernde Veränderungssperre, welche in Einzelfällen Ausnahmen gestattet durch Gemeinderatsbeschuss. Diese Veränderungssperre mache nur Sinn im Hinblick auf einen zu erarbeitenden Bebauungsplan, dessen Aufgabe es sei,Planungssicherheit zu schaffen. Die Baufachleute aus dem Rathaus erläuterten die heutige Situation,nach der in der Hauptstraße nach Paragraph 34 der Bauordnung verfahren werde, was an die Umgebung angepasste Bebauung vorsieht. Was dies jeweils bedeute, darüber könne stets gestritten werden.

Rechtlich gebe diese Regelung wenig Handhabe, Flachdächer zu verhindern, wenn der Bauherr auch solche Dächer irgendwo in der Umgebung verweise. Ein “schlanker Bebauungsplan” könnte Baugrenzen bzw. Baulinien vorschreiben, ebenso Dachformen und Höhen. Ihre vier Zonen-Aufteilung sollte den Ortsteil Hofen bis zur dortigen Kirche betreffen, danach den Straßenteil bis zum “Kreuz”, anschließend den Abschnitt bis zur Stadtpfarrkirche (“Mehlhorn: “Der städtischte Teil Spaichingens”.) und als vierte Zone die Hauptstraße bis zum Stadtausgang.Einmütigkeit herrschte darüber dass der Gemeinderat Herr des Verfahrens sein sollte über die Bebauung der Hauptstraße.

Wie wollen die Spaichinger ihre Hauptstraße?

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Stadtentwicklung, Verkehr | 3. Dezember 2012

FDP lädt am Mittwoch, 5. Dezember, zur Diskussion ins „Kreuz“ ein

Satteldächer waren in der Spaichinger Hauptstraße stets die Norm. Als die Moschee geplant war, hatten die türkischen Bauherren die strikte Auflage durch den Gemeinderat,  das Gebäude mit Satteldach zu errichten.

SPAICHINGEN – In über 1200 Jahren hat sich Spaichingen entlang einer Straße entwickelt. Die heutige Hauptstraße/B 14 spiegelt die Jahrhunderte wider. Dominierende Dachform ist das Satteldach geblieben. Dazwischen sind aber immer wieder Gebäude mit Flachdächern entstanden. Grund für den Gemeinderat, über einen Bebauungsplan für die Hauptstraße zu entscheiden, der den weiteren städtebaulichen Weg für diese Straße aufzeigen soll. Wie aber wollen die Bürger ihre Stadt? Dies will die FDP mit einer Bürger-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 5. Dezember, um 18 Uhr im „Kreuz“ erfahren. Per Bild ist vorgesehen, den Istzustand der Straße aufzuzeigen.

Die FDP-Fraktion hat  einen Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplans für die Hauptstraße in den Gemeinderat eingebracht. Das Stadtbauamt ist gerade dabei, einen Entwurf zu erarbeiten, welcher dem Gemeinderat dann zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Bis dahin gilt eine vom Stadtparlament verabschiedete Veränderungssperre.

Ausnahmen von der Veränderungssperre kann der Gemeinderat ebenso erteilen, wie bisher Bauen an der Hauptstraße ohne Bebauungsplan nach Paragraph 34 Baugesetzbuch einzelne Flachdächer zugelassen hat, obwohl diese eigentlich sich nicht wie vorgeschrieben „in die Eigenart der näheren Umgebung“ einfügen. Dies mag auch Ansichtssache sein, denn,so die FDP, woran orientiert sich ein gerade gegenüber dem Marktplatz mit seinen Fachdächern entstehender Fachdachbau?

Deshalb könnte ein Bebauungsplan für die Hauptstraße für das Gesicht dieser Straße richtungsweisend sein. „Hierzu wollen wir die Bürger hören“, hebt die FDP hervor und hofft auf rege Diskussionsbeteiligung zur Meinungsbildung für anstehende Gemeinderatsentscheidungen.